Schneller arbeiten mit Tastenkombinationen

Auch wenn sich Windows-Rechner heutzutage fast komplett mit der Maus bedienen lassen, bieten Tastenkombinationen bei häufig durchgeführten Tätigkeiten ein enormes Potential zur Zeiteinsparung. Ich möchte versuchen, euch dieses Thema hier etwas näher zu bringen und ich richte mich da explizit an die im Umgang mit dem PC nicht so bewanderten Leser. Bestimmt finden aber auch Fortgeschrittene noch die ein oder andere zuvor unbekannte Erleichterung.

Die einfachsten jedoch zugleich wichtigsten Tastaturkommandos kommen bei der Eingabe von Text zum Einsatz. Dies ist nicht auf große Textbearbeitungs- programme beschränkt, sondern funktioniert auch in den gängigen E-Mail-Programmen und selbst in Webformularen.

Pos1 Springt an den Anfang der Zeile
Ende Springt an das Ende der Zeile
Strg+Pos1 Springt an den Anfang der ersten Zeile
Strg+Ende Springt an das Ende der letzten Zeile
Strg+Pfeiltaste (links oder rechts) Springt wortweise nach links bzw. rechts

Diese fünf Cursor-Sprünge können auch mit zusätzlich gedrückter Shift-Taste zur Markierung von Text verwendet werden. (z. B. zum Löschen oder Ausschneiden)

Strg+C Kopiert den markierten Text in die Zwischenablage
Strg+X Kopiert den markierten Text in die Zwischenablage und löscht ihn
Strg+V Fügt den Inhalt der Zwischenablage ein
Strg+A Markiert alles
Strg+Z Macht die letzte Aktion rückgängig
Strg+Entf (Backspace) Löscht das Wort rechts (oder links) der aktuellen Position

Wenn ihr diese Tastenkombinationen nicht nur kennt, sondern auch wirklich in eurem Tippalltag einsetzt, werdet ihr nach anfänglichem Ausprobieren schnell an Geschwindigekit gewinnen. Ich habe schon öfter Leute beobachtet, wie sie ewig die Pfeiltaste gedrückt halten, um 4 Worte nach links zu gehen und meist sind sie dankbar für den Tipp mit Strg+Pfeiltaste.

Außer diesen grundlegenden Kniffen gibt es in jedem Programm spezielle Tastenkombinationen für viele Funktionen, die ich hier natürlich nicht alle aufführen möchte. Ich möchte euch aber empfehlen, euch die Tastenkombinationen eurer Programme einmal anzusehen (in der Hilfe oder im Internet) und euch die der meistverwendeten Aktionen einzuprägen.

Als Beispiel hier noch ein paar Highlights für den Firefox.

Strg+T Öffnet neuen Tab
Strg+W Tab schließen
Strg+Shift+T Öffnet versehentlich geschlossenen Tab wieder
F5 Seite neu laden (Strg+F5 läd komplett neu)
Strg+Mausrad Zoom
Strg+0 Zoom zurücksetzen
Strg+Tab Wechselt zum nächsten Tab
Alt+D Springt in die Adressleiste
Alt+Enter (in Adressleiste) Öffnet die Adresse in neuem Tab

Aber auch mit der Maus gibt es paar nette Kniffe. Mit einem Doppelklick lässt sich sehr schnell ein Wort markieren und wenn man den zweiten Klick des Doppelklicks hält, kann man durch Bewegung der Maus auch wortweise statt zeichenweise markieren. Mit einem Dreifach-Klick lassen sich außerdem ganze Abschnitte sehr schnell markieren und auch dies lässt sich durch halten des letzten Klicks auf mehrere Abschnitte erweitern.

Nicht alle der hier aufgeführten Tricks werden überall funktionieren und des Weiteren erhebt diese Liste keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Dies ist lediglich eine Zusammenstellung der meines Erachtens nützlichsten Kommandos (mit dem Ziel, dass ihr ein paar davon noch nicht kanntet und in euer Repertoire aufnehmen könnt).

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Facebook ist einfach besser

Es ist schon beachtlich, dass es Facebook innerhalb von nur 8 Monaten geschafft hat, von 100 Millionen Benutzern auf 200 Millionen zu kommen. Verstehen kann ich das voll und ganz, denn es bietet wirklich viel mehr als deutsche Social Networks wie studiVZ oder wer-kennt-wen.

Leider hat es in Deutschland noch nicht einen so hohen Verbreitungsgrad, weil die deutschen Networks hier bekannter sind. Da ich bei allen drei genannten Seiten angemeldet bin, kann ich das auch ganz gut an der Verteilung meiner Kontakte sehen (auch wenn dies natürlich als Einzelstichprobe nicht aussagekräftig ist). Von allen Kontakten, die ich in Social Networks habe, sind 75% bei wer-kennt-wen, 17% bei meinVZ (studiVZ) und gerade mal 7% bei Facebook. (Kontakte, die ich in mehreren Networks habe, habe ich nicht rausgerechnet.)

Ausgerechnet wer-kennt-wen erfreut sich in meinem Bekanntenkreis offensichtlich großer Beliebtheit, dabei ist gerade hier der Funktionsumfang aus meiner Sicht absolut enttäuschend. Ich kann mir noch nicht einmal beim Eingang von neuen persönlichen Nachrichten einen Hinweis per E-Mail schicken lassen, was ich schon echt arm finde. Natürlich ist das einfach eine Taktik der Betreiber, schließlich motiviert dieses fehlende grundlegende Feature dazu, immer wieder reinzuschauen und so mehr Werbeeinnahmen zu produzieren. Aber ob das der richtige Weg ist, die Benutzer auf die Seite zu locken, bezweifle ich stark. Bei neuen Kontakten gibt es durchaus eine Benachrichtigung per E-Mail, denn das Wachsen des Netzwerks liegt natürlich mehr im Interesse der Betreiber als persönliche Nachrichten.

Was bei Facebook schon alles möglich ist hat mich wirklich erstaunt. Es gibt dort wirklich tausende kleine Applikationen, die die Möglichkeiten der Konkurrenz absolut in den Schatten stellen. Während die Startseiten von meinVZ und wer-kennt-wen lediglich Beiträge in Gruppen, persönliche Nachrichten und die letzten Besucher des eigenen Profils anzeigen, sehe ich bei Facebook viel mehr von dem, was meine Kontakte in letzter Zeit gemacht haben. Im Moment wird mir gerade angezeigt, dass jemand eine Fun-Applikation benutzt hat, die ihm seinen hawaiischen Namen ermittelt hat, jemand anderes hat das Quiz “Welcher Drink passt zu dir?” mit dem Ergebnis “Vodka Red Bull” gemacht, der nächste hat angegeben, dass ihm ein bestimmtes Musikvideo gefällt, und so weiter, und so weiter.

Neben solchen Kleinigkeiten gibt es aber auch nützliche Applikationen, wie zum Beispiel die von Delicious. Über diesen Dienst für Social Bookmarking habe ich schonmal einen Artikel geschrieben und er lässt sich super mit Facebook kombinieren. Wenn ich also eine Seite bei Delicious hinzufüge, sehen alle meine Facebook-Kontakte das direkt auf ihrer Startseite und können das natürlich auch kommentieren.

Auch bei der Gestaltung der eigenen Profilseite werden mehr Möglichkeiten als bei der Konkurrenz geboten. Ich habe zum Beispiel ein paar Videos direkt dort eingebettet und  mit “Pieces of Flair” eine Pinnwand mit Dingen, die ich mag, zusammengestellt.

Während ich hier am Schreiben bin hat mich jemand gerade über den Facebook-Chat angeschrieben und das sogar über sein iPhone, wofür es auch eine Facebook-Applikation gibt.

Natürlich bietet Facebook (wie andere Social Networks) auch umfangreiche Sicherheitseinstellungen, mit denen jeder entscheiden kann, wie viel vom eigenen Profil öffentlich sein soll und wie viel nur von Freunden oder von niemandem gesehen werden soll.

Social Networks halte ich für eine gute Möglichkeit sich mal wieder mit alten Freunden und Bekannten zu unterhalten und etwas in Kontakt zu bleiben.

Probiert Facebook mal aus und ich bin überzeugt davon, dass ihr beim Vergleich mit den deutschen Networks zum gleichen Schluss kommen werdet wie ich. Würde mich freuen euch alle bald dort zu sehen!

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mehr Firefox-Add-Ons

Möchte an meinen ersten Artikel anknüpfen und euch noch ein paar weitere Firefox-Add-Ons ans Herz legen.

Automatic Save Folder

Hier handelt es sich noch um ein Add-On in den Kinderschuhen, deshalb müsst ihr euch für den Download erst registrieren. Ihr könnt damit für bestimmte Dateitypen verschieden Speicherorte hinterlegen und spart euch das ständige Rumgeklicke, um eure verschiedenen Ablageordner zu finden.

FfChrome

Mit diesem Add-On könnt ihr aus den doch teilweise recht umfangreichen Rechtsklick-Menüs, die Optionen ausblenden, die ihr selten oder nie benötigt. Dadurch geht die Auswahl zwischen den verbleibenden Möglichkeiten etwas schneller.

Read it Later

Dieses Add-On ist so eine Art kurzzeitiges Lesezeichen für eine Website. Wenn euch etwas genauer interessiert, ihr aber gerade keine Zeit zum Lesen habt, könnt ihr es auf die Liste von “Read it Later” setzen. Wenn ihr es dann später gelesen habt, kann es mit einem Klick wieder aus der Liste entfernt werden. Das Ganze funktioniert auch über mehrere Rechner hinweg, wenn ihr also zum Beispiel in der Firma etwas entdeckt, was ihr euch zu Hause genauer anschauen möchtet, könnt ihr es mit einem Klick in die Liste aufnehmen, die dann auch auf eurem Rechner zu Hause erscheint.

Tab Mix Plus

Hier werden euch viele zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten für die Tabs geboten. Zum Beispiel ungelesene Tabs anders anzeigen zu lassen, wie durch die Tabs geblättert werden soll, wie sie geöffnet und geschlossen werden und vieles mehr.

Greasemonkey

Das it ein etwas komplizierteres Add-On als die anderen. Es bietet die Möglichkeit Scripte auszuführen, von denen es schon sehr viele gibt, die ihr bei euch einbinden könnt. Ich nutze YouTube Buffer Video, was das direkte Loslaufen von Videos bei YouTube verhindert, die Videos aber schon vorlädt. Ich öffne gerne mehrere Videos gleichzeitig und schaue sie mir nacheinander an – da ist es recht nervig, wenn alle direkt loslaufen.

fire.fm

Dieses Add-On bindet das sehr empfehlenswerte Web-Radio last.fm in euren Browser ein, sodass ihr bequem die Musik steuern könnt, ohne extra ein Fenster hierfür offen zu haben. Wer last.fm noch nicht kennt sollte das schnell ändern. Dort wird genau die Musik gespielt, die ihr mögt. Ihr könnt dort einfach eure Lieblingsband eingeben und bekommt dann ähnliche Musik gespielt. Das ist echt super, um Bands nach dem eigenen Geschmack zu entdecken.

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Did You Know?

Ein sehr interessantes Video zum Thema Informationszeitalter und Globalisierung.

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Cooles Feuerwerk in Taiwan

Es ist schon bemerkenswert, was für ein Spektakel die Taiwaner in ihrer Hauptstadt mit ein paar Feuerwerksköpern schaffen können -- okay, “ein paar” könnte hier eine leichte Untertreibung sein.

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Remember The Milk – ausgefeilte To-Do-Listen

Mit dem kostenlosen Online-Dienst Remember The Milk könnt ihr Listen von Dingen verwalten, die ihr noch erledigen wollt. Für jede Aufgabe kann optional ein Fälligkeitsdatum angegeben werden. Die Applikation versteht auch relative Angaben wie “in 2 weeks” oder “tomorrow”. Das Ganze lässt sich auch auf Deutsch umstellen, habe ich aber nicht gemacht.

In der Übersicht werden dann die fälligen Tasks für den jeweiligen Tag und die nächsten Tage angezeigt, sowie alle Tasks, bei denen keine Fälligkeit angegeben wurde.

Es können verschiedene Wege zur Erinnerung an Tasks konfiguriert werden, zum Beispiel per E-Mail oder ICQ. Ich selbst habe mir einfach ein passendes Widget auf meine Seite bei Netvibes gemacht, wo ich sowieso täglich draufschaue.

Natürlich können Tasks auch auf erledigt gesetzt werden (wodurch sie aus der Ansicht verschwinden) oder verschoben werden, falls man es nicht geschafft hat – was erfahrungsgemäß öfter mal vorkommt.

Der Dienst kann noch viel mehr, wie zum Beispiel das Hinzufügen von Tasks per E-Mail, das gemeinsame Arbeiten mit einem anderen Benutzer an einer Liste, die Prioritätenvergabe und das Definieren von wiederkehrenden Tasks.

Mein Rat ist wiedermal, das einfach auszuprobieren und herauszufinden, ob es euch bei eurer persönlichen Organisation hilft. Ich halte den Dienst für sehr nützlich – mit Sicherheit besser als Post-it und Co.

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Björn Steiger Stiftung: LifeService 112

Die Björn Steiger Stiftung bietet einen kostenlosen Service an, mit dem man sich bei einem Notruf vom Mobiltelefon aus (nach eigener Zustimmung) von der Rettungsleitstelle orten lassen kann. Hierdurch kann im Notfall lebensrettende Zeit gewonnen werden.

Außerdem kann man dort ebenfalls kostenlos eine Notfallakte anlegen, damit die Rettungskräfte bei Ankunft bereits über bestimmte Informationen verfügen (Allergien, Blutgruppe, Notfallkontakt etc.).

Das ist wohl so eine Sache, die ihr machen solltet, auch wenn ihr sie hoffentlich nie brauchen werdet.

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Kennwortverwaltung mit KeePass

Es dürfte jedem einleuchten, dass es nicht empfehlenswert ist bei jedem Internetdienst das gleiche Kennwort zu verwenden. Auch wenn manche Dienste vielleicht euer Vertrauen genießen, gebt ihr doch mit der Verwendung von nur einem oder einer Hand voll Kennwörtern einigen Leuten sozusagen den Generalschlüssel zu eurem digitalen Leben.

Da ist es deutlich besser, für jeden Dienst ein eigenes Kennwort zu verwenden, was aber den Nachteil hat, dass man sich entweder sehr viele Kennwörter merken oder sie irgendwo aufschreiben muss.

Meine persönliche Empfehlung ist, sich eine handvoll (starke) Kennwörter zu überlegen und zu merken. Diese können dann in unterschiedliche Sicherheitsstufen eingeteilt werden. Mein YouTube-Account ist beispielsweise nicht ganz so kritisch wie Accounts die mit Bezahlung zu tun haben. Bei jedem Dienst kann man dann zur weiteren Erhöhung der Sicherheit einen kleinen Trick anwenden. Zum Beispiel hängt man immer den ersten und dritten Buchstaben des Dienstes hinter das Kennwort. Da Kennwörter ohnehin kryptisch sein sollten, ist für jemanden der eines der Kennwörter kennt nicht ersichtlich, dass im Beispiel die letzten beiden Buchstaben vom Namen des Dienstes kommen und somit könnte er sich bei einem anderen Dienst nicht anmelden, selbst wenn das Kennwort dort sozusagen “logisch gleich” ist.

Mit diesem System sollte man sich – spätenstens nach ein paar wenigen Versuchen – überall anmelden können und auf der sicheren Seite sein, was die Kennwörter betrifft.

Eine sichere und komfortable Erleichterung des ganzen Themas ist KeePass. Mit diesem Programm könnt ihr eure Kennwörter zu allen Diensten speichern und mit einem “Master Password” schützen.

Wer jetzt denkt: Naja, das kann sich mein Firefox doch eh alles merken, der soll bitte mal folgende Klicks im Firefox machen:

Extras, Einstellungen, Sicherheit, gespeicherte Passwörter, Passwörter anzeigen, Ja

(oder: Tools, Options, Security, Saved Passwords, Show Passwords, Yes)

Noch Fragen? ;)

Mit KeePass werden eure Kennwörter im Gegensatz dazu mit einer starken Verschlüsselung gespeichert, sodass man nur über das Master Password an sie herankommt. Ich weiß, dass Firefox eine ähnliche Option anbietet, aber KeePass kann mehr, denn es kann auch die Kennwörter für andere Applikationen verwalten und nicht nur für Webseiten. Außerdem kann man die Datei, in der die Kennwörter gespeichert sind, problemlos mitnehmen (zum Beispiel auf einen anderen Rechner). Ohne Master Password ist sie ohnehin nutzlos.

KeePass kann die Kennwörter sogar für euch eingeben, wenn ihr die entsprechende Tastenkombination drückt. Ihr braucht so lediglich nach dem Hochfahren des Rechners einmal euer Master Password eingeben und alle weiteren Anmeldungen dauern mit der Tastenkombination nur noch eine Sekunde.

KeePass ist kostenlos und Open Source, also probiert es aus!

Danke schön an Christian für den Denkanstoß in diese Richtung!

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Organspendeausweis

Es dürfte jedem klar sein, dass das Ausfüllen und Mitführen eines Organspendeausweises sinnvoll ist. Hier könnt ihr euch einen Ausweis kostenlos zusenden lassen. Danke an Matthias für den Tipp!

Der Organspendeausweis, den der spendebereite Bürger bei sich trägt, schafft Klarheit. Wenn er nicht vorliegt, müssen im Fall eines Unfalls oder einer plötzlichen schweren Erkrankung ansonsten die Angehörigen entscheiden; der Betroffene hätte dann keine Möglichkeit mehr, sein Persönlichkeitsrecht wahrzunehmen. Zudem entlastet der Ausweis die Angehörigen in einer bedrückenden Situation von einer schwerwiegenden Entscheidung. Im seit 1997 geänderten Organspendeausweis kann man das Einverständnis zur Organspende entweder generell erteilen, oder man kann es auf bestimmte Organe oder Gewebe einschränken oder einer Organspende widersprechen. In der Zeile “Anmerkungen /Besondere Hinweise” kann man eine Person benennen, die im Todesfall benachrichtigt werden soll. Der Organspendeausweis wird an keiner offiziellen Stelle registriert oder hinterlegt.

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mTAN-Verfahren fürs Online-Banking

Schon länger gibt es bei meiner Bank die Möglichkeit, sich die Transaktionsnummern per SMS auf das Handy schicken zu lassen. Bis vor kurzem hat mich das wenig interessiert, schließlich mache ich Überweisungen bisher sowieso immer von zu Hause und habe nicht vor, das unterwegs zu tun.

Kürzlich las ich dann in einer Computerzeitschrift einen Bericht über die Sicherheit der verschiedenen TAN-Verfahren und da schneidet die mTAN wirklich sehr gut ab.

Die Grundidee ist, einen Teil der sicherheitsrelevanten Kommunikation vom PC loszulösen.

Sollte der Rechner, mit dem man Online-Banking macht, kompromittiert sein oder die Verbindung zur Bank abgefangen werden, bieten herkömmliche TAN-Verfahren wenig Schutz. Ein Angreifer könnte einem weitgehend die gewohnte Website der Bank zeigen und man würde ihm ohne es zu merken alle Daten (Kontonummer, PIN und iTAN) geben, die er dann nutzen könnte.

Die mTAN bekommt man für jede Überweisung per SMS auf sein Mobiltelefon geschickt und man sieht in der SMS auch einen Teil der Überweisungsdaten. Ein Angreifer müsste also mein Mobiltelefon in seinen Besitz bringen und gleichzeitig meine Kontonummer und PIN von mir bekommen. Das ist wirklich fast unmöglich, vor allem weil ich nach Verlust des Telefons ja selbstverständlich kein Online-Banking mehr machen würde, ohne die Telefonnummer vorher sperren zu lassen.

Also, fragt eure Bank, ob sie mTAN anbietet – Postbank, Sparda, Volksbanken und Sparkassen tun das bereits. Bei meiner Bank ist der Service kostenlos.

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